Die ersten Arbeiten
This is my site verfasst von Maximilian Arnold am Dienstag, 12. Oktober 2010

Der Golf wurde daraufhin mit unserem Autoanhänger zu unserer Schraubergarage gebracht. Da der Motor einwandfrei von Hand zu drehen war, das Öl noch gut aussieht und das Kühlwasser aufgefüllt wurde, wurde es interessant: Springt der Golf nach der langen Standzeit an? Zu bedenken gab der ebenfalls 10 Jahre alte Treibstoff, aber wir versuchten es dennoch. Wir montierten neue Zündkerzen, reinigten die Kontakte der Verteilerkappe und schloßen eine funktionierende Batterie an.

Der Anlasser drehte makellos, die Elektrik schien komplett zu funktionieren, doch der Motor gab keinen Ton von sich. Nach kurzer Überprüfung konnten wir die Zündung ausschließen, also war der Hauptverdacht die Spritzufuhr. Zunächst überprüften wir mit einem Multimeter, ob Spannung an der Benzinpumpe ankam, was der Fall war.

Die Benzinpumpe hatte sich durch die lange Standzeit festgefressen, also musste Ersatz her. Leider zerböselte beim Ausbau der Benzinpumpe noch eine Benzinleitung, die von VW leider nicht mehr lieferbar war. Ein Hydraulikfachmann konnte die Leitung jedoch anhand des kaputten Musters nachfertigen. Daraufhin konnte die neue Benzinpumpe mit dem neuen Schlauch montiert werden.

In diesem Schritt wurde der alte Treibstoff komplett abgelassen und ein neuer eingefüllt.

Nach kurzem Orgeln sprang der Motor schließlich an. Er lief die ersten Minuten sehr unrund, dann jedoch makellos. An eine Testfahrt war jedoch nicht zu denken, das der Bremsanlage nach der langen Zeit (und den Reifen ebenfalls) nicht zu trauen war.

Jetzt ging es ans Eingemachte: Die schönen Plastikradläufe wurden ängstlich demontiert, was mag sich darunter an Rost verbergen? Glücklicherweise präsentierten sich die Radläufe auf den ersten Blick als nahezu jungfräulich.

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